Fallbeispiele

Fall 1

Kathrin T., eine Frau mittleren Alters, hat seit einigen Wochen Herzbeschwerden. Vor allem nachts hat sie Herzrasen mit Angstzuständen und liegt ab Mitternacht wach. Tagsüber ist sie dann müde und nervös. Die Ärzte finden keine Ursache – das Herz ist ohne Befund.

Als sie in die Praxis kam hatte sie große Angst und war nervlich am Ende. Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Beschwerden das erste Mal um den Todestag ihres Vaters aufgetreten sind. Er starb an einem Herzinfakt. Wir konnten testen, dass die Seele des Vaters noch "erdgebunden" war. Erdgebundene Seelen wissen nicht, dass sie gestorben sind und suchen deshalb oft geliebte Person auf, meistens Verwandte, Geliebte oder enge Freunde. Oftmals sind sie in Angst erstarrt, weil sie ihre Situation nicht einordnen können. Wenn sie sich an eine geliebte Person heften, übertragen sie häufig ihre Gefühle und Ängste auf die besetzte oder umsessene Person und übertragen ihre Emotionen. Der Betroffene spürt dann unerklärliche Symptome, so auch in diesem Fall.

Wir begleiteten den Verstorbenen mit dem Gebet von Anton Styger: Begleitung von verstorbenen Seelen aus seinem Buch "Gebete für die Seele".

Kathrin fühlte unmittelbar eine große Erleichterung und die Angst und Anspannung wich von ihr.

Sie war sehr erleichtert und froh, mit dem Gebet einen Weg zu haben, ihren Vater zu begleiten. Er kam dann noch einige Male, vor allem an besonderen Tagen wie Totensonntag oder wenn der Rosenkranz für die Verstorbenen dieser Familie im Gottesdienst gebetet wurde, aber mit der Zeit wurden die Besuche seltener und sind jetzt seit langer Zeit ausgeblieben. Der Vater hat seinen Weg gefunden und die Tochter ihre Angst und Herzbeschwerden verloren, da sie weiß was dahintersteckt und damit umgehen kann.

Fall 2

Maria M., Bäuerin, berichtet, dass auf ihrem Bauernhof eine Störung nach der anderen passiert: Bei den Tieren, auf den Flächen, an den Maschinen. In mehreren Fernsitzungen finden wir zahlreiche Belastungen:

  • Es gibt Seelen von Verstorbenen im Stall, und zwar an der Stelle, die die Tiere im Freilaufstall meiden.
  • Die Seele eines verstorbenen Urgroßonkels, der immer noch denkt, dass dies sein Hof sei und dem die Arbeitsweise der jungen Bauernfamilie nicht passt und diese dann stört.
  • Die Seele eines Verstorbenen, der am Ofen in der Stube sitzt.
  • Mehrere vagabundierende Seelen, die durch den Stall und über das Gelände gehen.

Diese Fremdeinflüsse verursachen allerhand Störungen, Schäden, Unfrieden und Ängste, sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Die Bauernfamilie ist schon ganz verzweifelt und fürchtet sich vor dem nächsten Schadensereignis.

Da die Verstorbenen aus verschiedenen Epochen stammen und vielleicht unsere Sprache nicht verstehen, bitten wir den Erzengel Michael alle Verstorbene auf dem Gelände des Bauernhofes aufzuwecken und in die Stube zu bringen.

Mit seiner Hilfe klären wir sie auf und begleiten sie mit dem Gebet von Anton Styger: Begleitung von verstorbenen Seelen aus seinem Buch "Gebete für die Seele".

Wie die Familie berichtet, haben sie noch eine Zeitlang dieses Gebet wiederholt, vor allem wenn wieder etwas Unvorhergesehenes passiert ist. Es wurde immer ruhiger, auch die Tiere im Stall meiden die Stelle im Freilaufstall nicht mehr und die Störungen und Schäden haben aufgehört. Die Familie ist darüber sehr erleichtert.

Rosemarie Jürgens - www.rosemarie-juergens.de